über uns


Auf Initiative des Vereins zur Förderung ganzheitlicher Lebensweise und Kulturpflege e.V. entstand Mitte der 1990er Jahre hier, im Südosten Thüringens, eine außergewöhnliche Gemeinschaft: Inspiriert von dem indischen Mystiker Osho, machte ein Dutzend Freunde sich daran, auf dem Gelände eines ehemaligen Holz-Sägewerkes mit Gasthaus inmitten der bewaldeten Höhenzüge des Naturparks „Thüringer Schiefergebirge – Obere Saale“ eine gemeinsame Vision alternativen Zusammenlebens zu verwirklichen.

Auf halber Strecke zwischen Lichtentanne und Wurzbach entstand so in der Zschachenmühle eine Kommune, die Raum sowohl für innere wie äußere Entwicklung bieten sollte, in der Bewusstsein ebenso wie ganzheitliche Lebensweise und Kulturpflege bis heute im Vordergrund stehen. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt leben 19 Menschen ständig in unserer Gemeinschaft, ergänzt durch Gäste und Freunde, die unseren Weg über kürzere oder längere Zeit begleiten wollen.

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Hier und jetzt


Heute umfasst das Gelände der Zschachenmühle rund ein Dutzend Gebäude sowie mehrere Hektar fruchtbaren Boden und Bauland, welches wir für allerlei kreative Vorhaben und Projekte nutzen. Was die Waren des täglichen Bedarfs angeht, unterhalten wir Kontakte zu den regionalen Anbietern. Gemüse, Kräuter und Obst liefert unser Paradiesgarten. Unser leckeres duftendes Holzbackofen-Brot und Rohmilch vom Biobauern ergänzen die Speisekarte nach belieben. Gleiches gilt für das Wasser: Wir verfügen über eine eigene Trinkwasser-Quelle sowie eine Bio-Kläranlage für unsere Abwässer. Geheizt wird mit einem großen Holzvergaserofen sowie kleineren Öfen mit zuschaltbarer oder einzelner Ölheizung. Das Feuerholz beziehen wir aus den umliegenden Wäldern. Den Strombedarf wollen wir in der Zukunft zu einem großen Teil durch Sonnenenergie decken.

Auch handwerklich und künstlerisch sind wir recht unabhängig: Das Gelände beherbergt diverse Werkstätten für Holzbearbeitung, eine Schlosserei, Messerschmiede, Elektrowerkstatt, Restauration, Steinschleiferei, Kunsthandwerk, Maler-Ateliers, Kfz-Werkstatt, Schreinerei, Gärtnerei und seit kurzem sogar ein paar eigene Bienenstöcke. Verschiedene Meditationsräume und Musikstudios runden das bunte Programm ab.
Obwohl unsere nächsten Nachbarn Kilometer entfernt sind, sind wir dennoch mit der Außenwelt verbunden: zum einen durch die direkt an der Zschachenmühle vorbeiführende Bundesstraße B90 von Hockeroda nach Bad Lobenstein, zum anderen durch die Sormitztalbahn und ihre beiden, jeweils 5 km entfernten Bahnhöfe in Lichtentanne und Wurzbach. Für die heutige Zeit nicht unwesentlich, verfügen wir außerdem seit einiger Zeit über eine satellitengestützte DSL-Verbindung und ein kleines Internet-Café.

Fragen, Probleme und Konflikte werden in der Gemeinschaft besprochen, indem wir uns zu einem „Meeting“ zusammensetzen, bei dem versucht wird, einen Konsens und damit eine einvernehmliche Lösung zu finden. Nicht immer erfolgreich, aber meist.

Der innere Kern und Leitfaden der Kommune sind dabei Meditationen und eine dementsprechende Lebensweise. Denn der Mittelpunkt unseres Daseins ist und bleibt für alle, den Weg zu sich selbst zu finden, durch Meditieren und bewusstes Handeln, aber auch die Fähigkeit, Wesentliches von Unwesentlichem zu unterscheiden und damit letztlich denjenigen Dingen unsere Energie zu schenken, die uns ein bewusstes und erfülltes Leben leben lassen - ein nicht endender, sich beständig wandelnder Prozess sowohl für den Einzelnen wie für die Gruppe.

Gäste sind stets willkommen, sich uns darin anzuschließen, und so haben wir im Moment Platz für etwa 10 weitere Mitbewohner(innen), die unser Leben in der Zschachenmühle teilen möchten. Wir freuen uns über jeden Interessenten. Denn es ist unser Bestreben, die Zschachenmühle zu einem Ort weiterzuentwickeln, an dem sich alle Generationen aufgehoben fühlen, von den Jüngsten bis zu den Ältesten.

Wer uns kennenlernen möchte ist auf einen Besuch über kurz oder lang bei uns herzlich eingeladen. Gästezimmer in einfachem Standard stehen reichlich zur Verfügung.

Bis bald
Die Kommune

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